Mückenschutz Baby, Kind und Schwangerschaft

Mütter und die, die es bald werden, machen sich um ihre eigene Gesundheit und die ihrer Kinder besonders viele Sorgen. Das ist auch ganz normal, hat man doch auf einmal ein kleines, nahezu hilfloses Wesen bei sich, das man liebt und umsorgt. Das Kind zu schützen, wird zur obersten Priorität – selbst kleine, surrende Mücken können eine Mutter da schon mal in Panik versetzen.

Mückenschutz in der Schwangerschaft und für Ihr Baby und KindKönnen sich Erwachsene schon schwer gegen diese Biester wehren, tun sich Babys und Kleinkindern noch viel schwerer. Auf dieser Ratgeberseite wollen wir Ihnen zeigen, wie Sie sich und Ihre Kleinen am besten vor Mücken schützen.

Mückenschutz Schwangerschaft

Selbst, wenn das Kind noch nicht auf der Welt ist, dreht sich die Welt der werdenden Mutter schon nur noch darum, das Kleine zu schützen. Wenn es um Mückenschutz in der Schwangerschaft geht, bedeutet das in erster Linie, dass man nicht gedankenlos mit Mückensprays um sich sprüht – denn die sind besonders im ersten Trimester nicht unumstritten! Chemische Mückensprays halten zwar verlässlich Mücken (und alles, was zu ihrem stechenden und beißenden Freundeskreis gehört) fern, doch die chemischen Substanzen werden auch von der Haut aufgenommen und gelangen so über die Plazenta zum Baby. Zwar sind die Studien über den Einfluss chemischer Mückenschutz-Wirkstoffe auf die Schwangerschaft nicht eindeutig, doch grundsätzlich gibt es folgende Tendenzen.

Deet / Nobite

Die Substanz DEET, die beispielsweise in Nobite enthalten ist, gilt im ersten Trimester als nicht sicher. Die Studien sind nicht eindeutig, dennoch sollte man DEET-Produkte mit Vorsicht genießen. Bei gelegentlicher Benutzung in den ersten Schwangerschaftswochen wurde kein Schaden für das Baby nachgewiesen. Nach dem ersten Trimester gilt das Mittel als unbedenklich.

Bayrepel / Autan

Der Wirkstoff Bayrepel, der in den meisten Autan-Produkten enthalten ist, gilt als verträglicher als DEET und kann selbst im ersten Trimester ohne Bedenken verwendet werden. Zu diesem Produkt können Sie daher greifen, wenn Sie in der Schwangerschaft oder Stillzeit absolut auf Nummer sicher gehen wollen.

Sind die Studien über Mückensprays auch nicht eindeutig, sollten Sie zum Wohle Ihres Babys dennoch chemische Substanzen mit Bedacht verwenden. Beachten Sie folgende Punkte:

  • Verwenden Sie Mückensprays gegen Mückenstiche in der Schwangerschaft nicht täglich und möglichst selten.
  • Cremen oder sprayen Sie nicht direkt den Bauch ein.
  • Verteilen Sie die Mittel nie großflächig.
  • Lassen Sie die Mittel nicht auf offene Wunden kommen.

Mückenstiche Schwangerschaft – Was, wenn ich gestochen werde?

Bei Cremes gegen Mückenstiche gilt das gleiche, wie für Mückensprays: Die Studien über deren Wirkung auf das ungeborene Baby ist nicht eindeutig untersucht, daher ist auch hier Vorsicht besser als Nachsicht. Sie sollten daher lieber auf bewährte Hausmittel zurückgreifen.

Mückenschutz Baby

Was für die werdende Mutter gilt, gilt für das Baby erst recht: Chemischer Insektenschutz ist für Babys ungeeignet. Durch die erhöhte Atmung der Babys und deren noch dünne Haut werden chemische Stoffe besonders stark aufgenommen. Hier sollte man kein unnötiges Risiko eingehen, und beim Thema „Mückenschutz Baby“ zu natürlichen Mitteln greifen:

  • Ätherische Öle: Ätherische Öle wie Lavendel (2,99 €, Amazon), Minze (6,20 €, Amazon) und Nelke (3,45 €, Amazon) schrecken Mücken ab. Das Öl in einer Schale im Zimmer oder im Kinderwagen eingerieben, schafft Abhilfe.
  • Moskitonetze: Moskitonetze sind nicht nur für die tiefsten Tropen geeignet. Sie lassen sich für Kinder auch als eine Art Zelt im Garten oder als Kinderbett-Schutz nutzen.
  • Sonstiges: Einen Mückenschutz für Baby oder generell für Kinder ohne Chemie gibt es in vielen weiteren Varianten: Klebefallen, elektromagnetische Wellen, Leuchtfallen.

Mückenstiche Baby – Wenn es dennoch passiert

Wurde das Baby trotz Mückenschutz gestochen, sollten Sie auf bewährte Hausmittel zurückgreifen, um den Juckreiz zu stillen, beispielsweise eine halbe, rohe Zwiebel auf die Stichstelle auflegen.

Mückenschutz Kleinkind

Mückenschutz am BettMückenstiche bei Kindern sind grundsätzlich nicht mehr oder weniger gefährlich, als Mückenstiche bei Erwachsenen und können im Grunde mit den gleichen Mitteln behandelt werden. Wie auch bei Babys gilt hier, dass chemische Wirkstoffe mit Vorsicht genossen werden sollten, DEET sollte beispielsweise maximal einmal am Tag aufgesprüht und nur bei Kindern ab zwei Jahren verwendet werden. Die größte Gefahr besteht wohl immer noch darin, das Kind darin zu hindern, zu Kratzen. Denn Kratzen kann dazu führen, dass der Mückenstich sich entzündet – und das kann zu Komplikationen führen.

Mückenstiche Kleinkind

Mückenstiche bei Kindern kann man gut mit Antihistamin-Salben behandeln, allerdings sollten Sie immer mit dem Apotheker abklären, ob die jeweilige Salbe für Kleinkinder geeignet ist. Wollen Sie ganz auf Nummer sicher gehen, greifen Sie zu Hausmitteln, die den Juckreiz lindern.

Kinderzimmer vor Mücken schützen

So geht's

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