Mückenarten im Überblick

Surrende Quälgeister, blutsaugende Stechinsekten, nervige Plagegeister – Mücken haben viele Spitznamen, doch auch im Bereich der Artenvielfalt gibt es so einiges zu wissen. So unterscheiden sich die Mückenarten vor allem in den Regionen, in denen sie Zuhause sind, aber auch in Ihre Äußeres, ihre „Vorlieben“ und weitere Details sind von Mücke zu Mücke ganz unterschiedlich. Interessant ist außerdem, dass nicht jede Mückenart auch gleich zum Blutsauger wird und sich an unserer Haut vergreift, um juckende Mückenstiche zu hinterlassen.

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Ganz ungefährlich sind die kleinen Blutsauger auch nicht, denn einige Arten können durchaus gefährliche Krankheiten wie beispielsweise das Zika Virus oder in anderen Teilen der Erde auch die gefürchtete Malaria verbreiten, während andere Mückenarten zwar keine Krankheiten übertragen, aber ihr Stich oder Biss gewisse Gefahren birgt, da die betroffenen Stellen sich leicht entzünden können und es sogar zu einer Blutvergiftung kommen kann. Auch eine Allergie auf das Gift im Speichel der Insekten lässt sich nicht ausschließen. Eines aber ist alles blutsaugenden Mücken gleich: Sie sind unendlich lästig, was auch für die Arten gilt, die außer einem juckenden Stich keine weiteren Folgen haben und jedermann hasst es, abends im Bett das mückentypische Sirren zu vernehmen oder im Freien in einen Schwarm Kriebelmücken zu geraten und die Bisse der kleinen Plagegeister zu spüren.



Stechmücken (weibliche Stechmücke)

Mückenart: Stechmücke

Stechmücke (US Department of Agriculture / Wikipedia)

Die bekannteste der Mückenarten ist sicherlich die Stechmücke. Auf der Erde gibt es über 3500 erforschte Arten von Stechmücken, in Europa sind etwas über 100 Arten vertreten. Die weiblichen Vertreter dieser Mückenart haben die Angewohnheit, sich besonders gerne an tierischen und auch menschlichen Blut zu laben. Allerdings stechen nicht alle Unterarten der Stechmücke auch Menschen. Viele weibliche Stechmücken und alle männlichen Vertreter ernähren sich in der Regel von Fruchtsäften, die Zucker enthalten und von Nektar. Genau das ist allerdings auch der Grund, weshalb Stechmücken häufig Überträger von Malaria oder dem Denguefieber sind. Die Mückenart selbst gibt es Wissenschaftlern zufolge bereits mehr als 80 Millionen Jahre!

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Gnitzen (weibliche Stechmücke)

Mückenart Gnitzen

Gnitzen (Scott Bauer, USDA ARS / Wikipedia)

Auch vonden Gnitzen gibt es 4000 verschiedene Mückenarten auf der ganzen Welt, teilweise als Gnitzen bekannt, teilweise aber auch als Gnitten oder Bartmücken. In Deutschland sind etwa 190 dieser Mückenarten bekannt. Generell werden diese Mücken nur maximal zwei Millimeter groß. Die männlichen Mückenarten greifen in der Regel nur zu Pflanzensäften. Vor den Weibchen sollte man sich allerdings in Acht nehmen, denn sie gehören zur Sorte der Blutsauger und bedienen sich sowohl an Tieren (beispielsweise Vögel, Pferde und mehr), aber auch an Menschen.

Im Gegensatz zu einigen anderen Mückensorten spürt man den Stich der Gnitzen-Weibchen durchaus. Außerdem werden teilweise unterschiedliche Tier-Krankheiten übertragen, Menschen dagegen sollten sich vor möglichen allergischen Reaktionen in Acht nehmen.

Kleiner Tipp: Es heißt, dass die Gnitzen-Weibchen besonders stark von Düften á la Amine angezogen werden.

Kriebelmücken (weibliche Stechmücke)

Gefährliche Kriebelmücken

Kriebelmücke (Quelle: Wikipedia / Ark)

Mückenstiche generell sind unangenehm, da sie höllisch jucken können. Mückenstiche, die eine Schwellung nach sich ziehen oder allergische Reaktionen auslösen, sind dagegen schon richtig fies. Wirklich böse kann es allerdings mit den heimischen Kriebelmücken werden. Von dieser Mückenart gibt es weltweit etwa 1550 Stück, in Deutschland sind dagegen nur 50 Arten bekannt.

Diese Mückensorte wird etwa 2 bis 6 Millimeter groß, ähnelt teilweise einer Fliege. Interessant ist ihre Art zu stechen, denn als richtiges „stechen“ lässt sich dies eigentlich nicht bezeichnen. Ihre Mundwerkzeuge sind häufig zurückgebildet oder noch nicht weit genug ausgeprägt. So können sie eigentlich gar nicht normal stechen und entsprechend Blut saugen.

Gefährliche Nachwirkungen

Wie kommt es also zu den üblen Schwellungen, Verfärbungen und auch Schmerzen durch die Kriebelmücke? Diese Mückenart vergreift sich hierfür sowohl an kleineren Tieren (beispielsweise Vögel), aber auch an Menschen bzw. generell größeren Säugetieren (auch Pferde, Rinder und Co.). Man nennt sie aufgrund ihrer fehlenden Stichmöglichkeiten nicht Stechmücken bzw. Stechsauger, sondern stattdessen Poolsauger.

Ihre Vorgehensweise: Sie erzeugen eine Wunde bei ihren Wirten, in der sich anschließend das Blut sammelt. Danach machen sie sich an die Arbeit , das Blut aufzusaugen. Der Speichel der Kriebelmücke, der bei dem Biss in die Wunde gelangt, ist giftig und zusammen mit dem körpereigenen Gewebshormon Histamin, das an der Bissstelle ausgeschüttet wird, bildet sich eine stark juckende Schwellung, die über Wochen hinweg bestehen bleiben kann.

Um die Folgen des Bisses zu mildern, sollte die Stelle gekühlt werden oder gegebenenfalls mit einem juckreizstillenden Antihistaminikum oder einer Cortisonsalbe behandelt werden. In manchen Fällen kommt es zu einer Entzündung der Bissstelle, wenn beispielsweise die Mundwerkzeuge der Kriebelmücke mit Bakterien verunreinigt waren und es können zusätzlich Fieberschübe und Schmerzen auftreten. In diesen Fällen muss der Biss der Kriebelmücke sogar mit Antibiotika behandelt werden, um die Entzündung im Körper einzudämmen. Als weitere Komplikation beim Biss der Kriebelmücke können Allergien auftreten, die sich in besonders schweren Schwellungen an der Bissstelle äußern. In diesem Fall sollte beim Arzt ein Bluttest vorgenommen werden, durch den die Allergie festgestellt werden kann. Allergische Reaktionen auf Insektenstiche und somit auch auf den Biss der Kriebelmücke sollte man nie auf die leichte Schulter nehmen, denn sie können im Extremfall zu lebensbedrohlichen Kreislaufstörungen führen.

Allerdings gilt dies nur für die weiblichen Vertreter der Kriebelmücken. Männchen begnügen sich auch mit Nektar und lassen sowohl Menschen als auch Tiere zufrieden. Die Stiche bzw. das Saugen der weiblichen Kriebelmücke kann beim Menschen durchaus heftige Nachwirkungen haben bis hin zur Entzündung, allergischen Reaktion, Schwellung, aber auch Blutentzündungen sind durch diese Mückenart möglich.

Sie sollten daher umgehend einen Art aufsuchen, wenn ein Mückenstich entsprechende Symptome aufweist. Nicht nur durch eine mögliche Blutentzündung könnte bei dieser Mücke das Resultat sein, sondern teilweise auch die Übertragung verschiedener Krankheiten, beispielsweise Fadenwürmer.

Häufig sind Kriebelmücken übrigens unterwegs, wenn es windstill und sehr hell ist. Hierbei sind oft in in Schwärmen zu finden, da sie auf Paarungssuche sind. Sobald der Paarungsakt begonnen hat, sind die Kriebelmücken dagegen am Boden zu finden.

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Trauermücken (keine Stechmücke)

Mückenart: Trauermücke

Trauermücke (2micha / Wikipedia)

Auf unserer Welt gibt es 1800 verschiedene Arten der Trauermücken, in Europa sind etwa 600 Sorten bekannt. Diese Mücken sind mittelgroß (zwischen 4 und 7 Millimeter) und scheut sich auch vor extremen Regionen nicht. Das bedeutet, dass sich diese Mückenart auch in Regionen über 4000 Metern wohlfühlt, in Wüsten, der Antarktis und an weiteren Orten, an denen andere Mückenarten nicht überleben würden. Teilweise sieht man diese Mückenarten allerdings auch im eigenen Heim, beispielsweise in Blumentöpfen.

Die Lebenserwartung dieser Mücke beträgt gerade einmal fünf Tage. Während dieser Zeit ernährt sie sich hauptsächlich von totem Holz, Baumrinden, Pilzen und auch Laub. Menschen und Tiere gehören nicht zu ihren bevorzugten Leibspeisen, daher müssen wir bei dieser Mücke keine Sorge vor Mückenstichen haben.

Schnaken (keine Stechmücke)

Mückenart: Schnake

Schnake (Quartl / Wikipedia)

Auch Schnaken gehören neben den normalen Stechmücken und Kriebelmücken sicherlich zu den bekannteren Mückenarten. Von ihnen gibt es weltweit etwa 4000 verschiedene Sorten, 140 davon in Deutschland. Besonders Schnaken, bei denen eigentlich noch nicht abschließend wissenschaftlich geklärt wurde, ob man sie tatsächlich wirklich 100 Prozent zu den Mücken zählen sollte, haben zahlreiche Namen: Sie sind teilweise bekannt als:

  • Bachmücken
  • Langbeinbücken
  • Schneider
  • Pferdemücken
  • Keilhacken
  • Hexen
  • Schuster

Schnaken sind generell die größten Mückenarten, die es auf der Welt gibt – sie werden bis zu vier Zentimeter lang und sind vor allem abends in kleinen Schwärmen zu finden. Die verschiedenen Mückenarten halten sich auch zu verschiedenen Jahreszeiten auf, so gibt es teilweise Schnaken im Frühling, Sommer, Herbst, aber auch Winter. Besonders häufig ist diese Mückenart allerdings im Frühling unterwegs. Schnaken gehören jedoch nicht zu den Stechmücken. Menschen und auch Tiere müssen sich daher nicht sorgen oder schützen. Obwohl diese Mückenarten durchaus sehr groß sind – sie sind ungefährlich.

Fenstermücken (keine Stechmücke)

Mückenart: Fenstermücke

©entomart / Wikipedia

Diese Mückenart kennen Sie möglicherweise nicht unter dem Begriff Fenstermücken (Anisopodidae), sondern vielmehr als Pfriemenmücken.

Die Mückenart taucht überall auf unserem Planeten auf, da es auf der Erde insgesamt mehr als 100 verschiedene Unterarten der Fenstermücken gibt.

In Deutschland tauchen allerdings nur fünf Arten dieser Mückenfamilie auf. Diese Mückenarten sind in der Regel klein bis mittelgroß und pro Jahr in mehreren Generationen anzutreffen.

Haarmücken (keine Stechmücke)

Mückenart: Haarmücke

Haarmücke ( Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Germany / Wikipedia)

Auch bei den Haarmücken gibt es auf der Welt mal eben über 400 verschiedene Arten, 16 davon sind auch hierzulande beheimatet.

Sie sind mittelgroß, stark behaart und zumindest die männlichen Vertreter dieser Mückenart mit einer dunklen Färbung versehen, was wiederum einer Fliege sehr ähnlich sieht.

Haarmücken sind im Frühjahr und im Herbst anzutreffen, allerdings häufig nur einzeln.

Lidmücken (keine Stechmücke)

Lidmücken sind in der Regel ungefähr so groß wie normale Stechmücken, haben allerdings relativ lange Beine und wenig Haare. Zwar sind die weiblichen Lidmücken unter anderem auf der Jagt nach Insekten, allerdings stechen sie keine Menschen. Diese Mückenart kommt häufig in der Nähe von Gewässern vor, da hier im Sommer von den Weibchen auch die Larven abgelegt werden.

Stelzmücken (keine Stechmücke)

Mückenart: Stelzmücken

Stelzmücke (©entomart / Wikipedia)

Die Stelzmücke kennen Sie möglicherweise unter einem anderen Namen, da sie auch als Sumpfmücke bekannt ist. Weltweit gibt es geschätzt 10000 unterschiedliche Mückenarten dieser Familie, in Deutschland auch etwa 300 Stück. Diese Mückenart gehört eher zu den größeren Vertretern und kann tatsächlich bis zu 2,5 Zentimeter groß werden. Sie erinnert daher nicht ohne Grund recht schnell an eine Schnake, da auch die Flügel sehr groß ausfallen.

Die Stelzmücken sind häufig in den kühleren Monaten (zwischen September und April) anzutreffen. Stechen tun diese Mücken allerdings nicht.

Gallmücken (keine Stechmücke)

Wer gedacht hat, dass 400 Unterarten einer Mückenart schon viel sind, der sollte sich mal die Gallmücken anschauen. Hiervon gibt es mal eben 5000 Unterarten, in Europa ganze 1600 davon. Diese Mückenarten sind zwischen 0,5 und 4 Millimeter groß, teilweise aber auch mal bis zu acht Millimeter. Die meiste Zeit ihres Lebens sind Gallmücken allerdings Larven – in dieser Zeit ernähren sie sich von Pflanzen, Gräsern, Bäumen – Menschen werden dagegen nicht gestochen, wenn die Gallmücke erst einmal ausgewachsen ist.

Büschelmücken (keine Stechmücke)

Die Büschelmücken haben sich ihren Namen nicht ganz ohne Grund verdient, denn diese Mückenarten sind in ausgewachsener Form (wo sie hauptsächlich an Gewässern zu finden sind) ziemlich behaart. Allerdings müssen sich Menschen und auch Tiere nicht vor der Mückenart sorgen, denn sie gehört nicht zu den Blutsaugern.

Pilzmücken (keine Stechmücke)

Mückenart: Pilzmücke

Pilzmücke (James K. Lindsey / Wikipedia)

In Europa gibt es etwa 1000 verschiedene Arten der Pilzmücke, auf der ganzen Welt sind es dagegen 3000 Mückenarten dieser Familie. Die Insekten gab es den Wissenschaftlern zufolge allerdings schon in der Kreisezeit, wie archäologische Funde beweisen. Diese Mückenart gehört zu den kleinen Vertretern ihrer Art, die sich häufig an eher kühleren und feuchteren Orten aufhält (bevorzugt Wälder, allerdings auch häufig Sümpfe, Wiesen und Flüsse).

Die Pilzmücke ist vor allem in Schwärmen im Frühling und Sommer unterwegs – das Ganze allerdings nur circa zehn bis 20 Tage, da sie keine höhere Lebenserwartung haben.

Zuckmücken (keine Stechmücke)

Mückenart: Zuckmücke

Zuckmücke (©entomart / Wikipedia)

Auf der Erde gibt es etwa 5000 verschiedene Arten der Zuckmücken, in Deutschland knapp 570 bekannte Mückenarten dieser Familie. Generell handelt es sich um ein sehr robustes geschöpft, welches allerdings nicht unterlassen kann, stetig (auch im „Ruhezustand) zu zucken – daher auch der Name. Robust sind sie vor allem deswegen, weil sie teilweise in Gebieten Zuhause sind, in denen andere Mücken gar nicht überleben könnten (offenes Meer oder eisige Temperaturen).

Diese Mückenart ist generell eher klein bis mittelgroß, allerdings gehört sie nicht zu den Stechmücken oder Blutsaugern. Ihre Lebenserwartung beträgt sowieso nur wenige Tage, in denen sie sich viel lieber an Nektar und Honigtau laben.

Schmetterlingsmücken (keine Stechmücke)

Mückenart: Schmetterlingsmücken

Schmetterlingsmücke (Luis Miguel Bugallo Sánchez / http://commons.wikimedia.org/wiki/User:Lmbuga)

In Deutschland gibt es etwa 110 verschiedene Mückenarten der Schmetterlingsmücke, auf der ganzen Welt sind es dagegen insgesamt 1500 Arten. Diese Art der Mücken kann zwischen einem und 5 Millimeter groß werden und gehört daher zu den kleinen Vertretern ihrer Art. Diese Mücke sticht keine Menschen oder Tiere, sondern ernährt sich von Pflanzensäften und Nektar. Es gibt allerdings ein paar wenige Unterarten dieser Mückenart, die sich dennoch am Blut von Fröschen bedienen. Gelegentlich kommt es bei dieser Mückenart zur Übertragung einiger Krankheiten, beispielsweise der Orientbeule oder dem Pappataci-Fieber.

Langhornmücken (keine Stechmücke)

Mückenart: Langhornmücken

Langhornmücken (James K. Lindsey / Wikipedia)

Von dieser Mückenart gibt es auf der Welt „nur“ 150 verschiedene Untersorten. 24 bekannte Arten der Langhornmücken sind auch in Deutschland vertreten.

Es handelt sich generell um eine recht kleine Mückenart, die sich besonders gerne an Baumrinden aufhält, aber auch im Laub und unter Steinen zu finden ist.

Sie ernähren sich daher nicht ohne Grund von Leichen kleinerer Tiere und Pilzmyzelen. Menschen und Tiere haben dagegen nichts zu befürchten.

Faltenmücken (keine Stechmücke)

Mückenart: Faltenmücken

Faltenmücken (Backslash / Wikipedia)

Wer die Faltenmücken nicht unter diesem Namen kennt, hat vielleicht schon mal was von Faltenschnaken gehört.

Es gibt weltweit nur etwa 60 verschiedene Arten dieser Mückenart, 14 davon auch in Europa und acht noch in Deutschland. Die Mücken werden teilweise bis zu einen Zentimeter groß und weisen eine recht bunte Färbung auf ihrem Körper auf.

Wie viele andere Mückenarten gehört auch diese Mücke nicht zu den Stechmücken, da sie Nektar und Blütensäfte bevorzugt.

Dungmücken (keine Stechmücke)

Weltweit gibt es 350 verschiedene Unterarten der Dungmücken, hierzulande noch 35 verschiedene Sorten. Diese Mücken sind klein bis mittelgroß und stechen keine Tiere und Menschen. Wie der Name vermuten lässt, halten sie sich vorrangig in der Nähe von Toiletten, aber vor allem Dungstätten auf.

Wintermücken (keine Stechmücken)

Mückenart: Wintermücken

Wintermücken (©entomart / Wikipedia)

In Deutschland gibt es 12 bekannte Arten von Wintermücken, weltweit dagegen 110 Stück.

Diese Mücken sind mittelgroß und etwa 4 bis 7 Millimeter lang. Da auch sie nicht die richtigen Mundwerkzeuge haben, um sich an Tieren und Menschen zu vergreifen, gehören sie nicht zu den Stechmücken.

Ihren Namen hat die Wintermücke natürlich nicht von ungefähr:

Sie kommt die meiste Zeit nur im Winter vor, teilweise auch in sehr hohen Lagen bis zu 3000 Meter.

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